»Das ist das wahnsinnig liebe Pferd Bubi. Riesige Freundschaft zwischen Mensch und Pferd«, schreibt Zdzisław Żuber zu diesem Foto.

Quelle: Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“, Warschau

»Die erste Ernte in Hörans«, tituliert Zdzisław Żuber diese Karte. Er ist damals gerade 14 Jahre und acht Monate alt.

Quelle: Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“, Warschau

Passfoto von Zdzisław Żuber.

Quelle: Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“, Warschau

Postkarte 7: Zdzisław Żuber

»Wir machten Erdarbeiten, d.h. wir hoben Schützengräben aus und bereiteten Panzersperren vor. Es regierten Hunger und Krankheiten, aber für mich am schlimmsten waren die Kopfläuse und der Frost. Ich hatte 70 Geschwüre auf den Beinen von der Kälte und vom Stehen im kalten Wasser.«

Quelle: Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“, Warschau

Zdzisław Żuber (rechts) um 1941, polnischer Zwangsarbeiter in Niederösterreich und dem Burgenland

Zdzisław Żuber war 14 Jahre alt, als er im Februar 1940 als einziger seiner Familie zur Zwangsarbeit nach Österreich verschleppt wurde. Im niederösterreichischen Kreis Zwettl musste er bei Bauern arbeiten. Als einzige ausländische Arbeitskraft litt er unter Einsamkeit. Auf sein jugendliches Alter wurde bei der Landarbeit keine Rücksicht genommen: »Es fiel mir sehr schwer mich daran zu gewöhnen, denn ich bin in der Stadt geboren und hier sofort: Landarbeit. Oh Gott, was war das für eine Anstrengung! Man musste um 5 Uhr morgens aufstehen und nach der Arbeit um 22 oder 23 Uhr schlafen gehen (im Sommer) und im Winter Arbeit im Wald.«

Im September 1944 wurde Zdzisław Żuber zu Schanzarbeiten am sogenannten Südostwall in Sankt Margerethen im Burgenland herangezogen. Für diese Zeit hebt er in seinen Erinnerungen besonders die zahllosen Verletzungen und Krankheiten hervor, die er sich bei der schweren Zwangsarbeit beim Südostwallbau zugezogen hat.

Das Foto hat Zdzisław Żuber als Nachweis für seinen Zwangsarbeitseinsatz bei der Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung” eingereicht. Dieses Foto hat er beschriftet: »to jest Andrzej« (das ist Andrzej), »a to ja« (und das bin ich).