Dr. Stefan Hördler

Curriculum Vitae

1998 - 2005

Studium der Neueren / Neuesten Geschichte und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin (M.A.)

2000 - 2005

Freier Mitarbeiter der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück / Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

2006 - 2011

Doktorand am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin

2006 - 2009

Mitarbeiter am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin im Forschungsprojekt „Ausgrenzungsprozesse und Überlebens­strategien. Mittlere und kleine jüdische Gewerbe-Unternehmen in Berlin 1930/31 bis 1945“

2009

Wissenschaftliche Leitung und Koordination des Erfassungs- und Digitalisierungsprojektes „Dachauer Mauthausen-Prozesse“ am Bundesministerium für Inneres der Republik Österreich/Abteilung IV-7

2010

Wissenschaftliche Leitung und Koordination des Interviewprojektes „SS-Personal Mauthausen“ am Bundesministerium für Inneres der Republik Österreich/Abteilung IV-7

2012  

Promotion zum Dr. phil. am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin ("Ordnung und Inferno. Das KZ-System im letzten Kriegsjahr")

2011 - 2012

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien

2012 - 2015

Research Fellow am Deutschen Historischen Institut Washington DC (Habilitationsprojekt: "Geschichte eines Niedergangs? Die Stahlindustrie in Westdeutschland und den USA seit den 1970er-Jahren")

seit 2015

Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

Ausgewählte Publikationen

The SS Death's Head Units and Nazi Camp Guards, 1933 - 1945. Careers, Everyday Life, and Mass Murder. 2017 (forthcoming).

Ordnung und Inferno. Das KZ-System im letzten Kriegsjahr. Göttingen: Wallstein, 2015.

The Final Stage of the Holocaust: The Nazi Camp System, Collapse of the Third Reich, and Return of Jews to Germany, 1944-1945 (special issue of Dapim: Studies on the Holocaust). Haifa: Routledge, 2015 (forthcoming).

(zusammen mit Marc Buggeln und Jan Erik Schulte, Hrsg.) Die Konzentrationslager im Jahr 1942. Belegungsmeldungen als Nachweis für die Systemveränderungen. Eine Quellenedition. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2015 (forthcoming).

SA-Terror als Herrschaftssicherung. "Köpenicker Blutwoche" und öffentliche Gewalt im Nationalsozialismus. Berlin: Metropol, 2013.

(mit Sigrid Jacobeit, Hrsg.) Lichtenburg. Ein deutsches Konzentrationslager. Berlin: Metropol, 2009.

(mit Sigrid Jacobeit, Hrsg.) Dokumentations- und Gedenkort KZ Lichtenburg. Konzeption einer neuen Dauerausstellung für Werkstattgebäude und Bunker. Berlin: LIT, 2009.

(zusammen mit Petra Fank, Hrsg.) Der Nationalsozialismus im Spiegel des öffentlichen Gedächtnisses. Formen der Aufarbeitung und des Gedenkens. Berlin: Metropol, 2005.

(zusammen mit Christoph Kreutzmüller und Tal Bruttmann) "Auschwitz im Bild. Zur kritischen Analyse der Auschwitz-Alben." Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 63 (2015): 609-32.

"Die Politischen Abteilungen im KZ-System. Polizei und SS ‘in gutem Einvernehmen.'" Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland 15 (2013): 90-104.

(zusammen mit Christoph Kreutzmüller) "Arnold Büscher. Ein KZ-Kommandant aus Rehme." Beiträge zur Heimatkunde der Städte Löhne und Bad Oeynhausen 22 (2013): 127-134.

"Wehrmacht und KZ-System: Zum Einsatz von Wehrmachtssoldaten in den KZ-Wachmannschaften 1944/45." Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland 13 (2012): 12-23.

"Before the Holocaust: Concentration Camp Lichtenburg and the Evolution of the Nazi Camp System." Holocaust and Genocide Studies 25 (2011): 100-126.

"Die Schlussphase des Konzentrationslagers Ravensbrück. Personalpolitik und Vernichtung." Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 56 (2008): 222-48.

Arbeitsfeld im Ausstellungsprojekt

Kurator (Ausstellungsstationen seit 2015)

Rikola-Gunnar Lüttgenau, M.A.

Curriculum Vitae

1986–1992

Studium der Geschichts- und Medienwissenschaften, Schwerpunkt Geschichtsdidaktik, in Bochum, Hamburg und Düsseldorf (M.A.)

1993

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Buchenwald

1995

Stellvertretender Direktor der Gedenkstätte Buchenwald

seit 1999

Stellvertretender Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Ausgewählte Publikationen

(Hg.), Arbeitsmaterialien zur Geschichte des KZ Buchenwald, Weimar 2008.

(Hg.), Weimar im Nationalsozialismus. Ein Stadtplan, Weimar 2007.

(Hg. zusammen mit Volkard Knigge und Annegret Schüle), Techniker der Endlösung. Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz, Weimar 2005.

Buchenwald wird in die DDR eingemeindet, in: Lothar Ehrlich, Gunther Mai (Hg.), Weimarer Klassik in der Ära Ulbricht, Köln/Wien 1999.

(Hg. zusammen mit Bodo Ritscher), Sowjetisches Speziallager Nr. 2 1945–1950. Katalog zur ständigen historischen Ausstellung, Göttingen 1998.

Kuratierte Ausstellungen (Auswahl)

Schwarz auf Weiß. Fotografien aus dem KZ Buchenwald, virtuelle Ausstellung seit 2008

Schwarz auf Weiß. Fotografien aus dem KZ Buchenwald, Wanderausstellung seit 2007

Techniker der „Endlösung“. Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz, Wanderausstellung, seit 2005

Vergessene Frauen von Buchenwald. Die Ausbeutung weiblicher Häftlinge in der Rüstungsindustrie, Wanderausstellung seit 2001

Geschichte der Gedenkstätte Buchenwald, ständige Ausstellung in der Gedenkstätte Buchenwald, eröffnet 1999

Sowjetisches Speziallager Nr. 2, ständige Ausstellung in der Gedenkstätte Buchenwald, eröffnet 1997

Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945 (Co-Autor Konzept), ständige Ausstellung in der Gedenkstätte Buchenwald, eröffnet 1995

Arbeitsfeld im Ausstellungsprojekt

Kurator

Dr. Jens-Christian Wagner

Curriculum Vitae

1987–1995

Studium der Mittleren u. Neueren Geschichte, Geographie und Romanischen Philologie in Göttingen und Santiago de Chile (M.A.)

1996

Übersetzungstätigkeiten (dt.-engl.); freier Mitarbeiter an der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

1997

Mitarbeit an der Erarbeitung der Dauerausstellung im Museum Peenemünde

Promotion im Rahmen eines von der Volkswagenstiftung geförderten Forschungsprojektes („Tat und Bild“) an der Universität Göttingen (Lehrstuhl Prof. Dr. Bernd Weisbrod)

2000

Gastwissenschaftler am Forschungsprogramm „Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus“ (Berlin)

2001 - 2014

Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora; Lehrbeauftragter an der Universität Göttingen

Ausgewählte Publikationen

Zwangsarbeit im Nationalsozialismus - ein Überblick, in: Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg. Begleitband zur internationalen Wanderausstellung, herausgegeben von Volkhard Knigge u.a., Weimar 2010, S. 180–193.

Ellrich 1944/45. Konzentrationslager und Zwangsarbeit in einer deutschen Kleinstadt. Hrsg. von der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Göttingen 2009.

Work and extermination in the concentration camps, in: Jane Caplan, Nikolaus Wachsmann (Hg.), Concentration Camps in Nazi Germany, London 2009, S. 127–148.

(zusammen mit Bernhard Strebel) “No time to debate and ask questions”: Forced labor for science in the Kaiser Wilhelm Society, 1939–1945, in: Susanne Heim, Karola Sachse, Mark Walker (Hg.), The Kaiser Wilhelm Society under National Socialism, Cambridge 2009, S. 47–73.

(zusammen mit Karsten Uhl) Obóz koncentracyjny Mittelbau-Dora. Miejsce kaźni Polaków, in: Zeszyty Majdanka 24 (2008), S. 65–122.

Mittelbau-Dora, Stammlager und Außenlager, in: Wolfgang Benz/Barbara Distel (Hg.), Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Bd. 7, München 2008, S. 223–342.

(Hg.) Konzentrationslager Mittelbau-Dora 1943–1945. Begleitband zur Ständigen Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Göttingen 2007.

(Hg. zusammen mit Helmut Kramer und Karsten Uhl) Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und die Rolle der Justiz. Täterschaft, Nachkriegsprozesse und die Auseinandersetzung um Entschädigungsleistungen, Nordhausen 2007.

Zwangsarbeit für den „Endsieg“. Das KZ Mittelbau-Dora 1943–1945, Erfurt 2006.

Opfer des Raketenwahns. Zwangsarbeit in Peenemünde und Mittelbau-Dora, in: Johannes Erichsen/Bernhard M. Hoppe (Hg.), Peenemünde. Mythos und Geschichte der Rakete 1923–1989, Berlin 2004, S. 43–52.

(zusammen mit Bernhard Strebel) Zwangsarbeit für Forschungseinrichtungen der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft 1939–1945. Ein Überblick, Berlin 2003 (Ergebnisse. Vorabdrucke aus dem Forschungsprogramm „Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus“; 11).

Produktion des Todes. Das KZ Mittelbau-Dora, hrsg. von der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Göttingen 2001 (= Diss., Univ. Göttingen 1999).

(Hg.) Das KZ Mittelbau-Dora. Katalog zur historischen Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Göttingen 2001.

Noch einmal: Arbeit und Vernichtung. Häftlingseinsatz im KZ Mittelbau-Dora 1943–1945, in: Norbert Frei, Sybille Steinbacher, Bernd C. Wagner (Hg.), Ausbeutung – Vernichtung – Öffentlichkeit. Studien zur nationalsozialistischen Lagerpolitik, München 2000 (= Darstellungen und Quellen zur Geschichte von Auschwitz; 4), S. 11–41.

Das Außenlagersystem des KL Mittelbau-Dora, in: Ulrich Herbert, Karin Orth, Christoph Dieckmann (Hg.), Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Entwicklung und Struktur, Göttingen 1998, S. 707–729.

Kuratierte Ausstellungen

„Zwangsarbeit für den Endsieg“. Das KZ Mittelbau-Dora, Wanderausstellung seit 2009

KZ Mittelbau-Dora, 1943–1945, ständige Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, eröffnet 2006

Arbeitsfeld im Ausstellungsprojekt

Kurator (bis 2014)