Vorderansicht der „Alten Werkstatt“ der Zeche Zollern.

Die Ausstellung „Zwangsarbeit“ ist in Dortmund vom 18. März bis zum 14. Oktober 2012 zu sehen.

Foto: Annette Hudemann; Quelle: LWL-Industriemuseum

LWL-Industriemuseum – Zeche Zollern

Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel. +49 (0)231 6961 111
Fax +49 (0)231 6961 114

zeche-zollern@lwl.org
www.ausstellung-zwangsarbeit.lwl.org

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Die Dortmunder Station wird inhaltlich und finanziell zusätzlich unterstützt von:

Die Ausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“ im
LWL-Industriemuseum – Zeche Zollern in Dortmund

Die internationale Wanderausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora kommt nach der Eröffnung im Jüdischen Museum in Berlin und einer Präsentation in Moskau in diesem Frühjahr nach Dortmund. Es ist zugleich die letzte deutsche Station, bevor die Schau, die unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck steht, weiter ins Ausland wandert.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt Dortmund präsentieren „Zwangsarbeit“ ab dem 18. März 2012 im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern – im Zweiten Weltkrieg selbst ein Ort, an dem Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. „Wir sind sehr stolz, dass wir diese hochrangige Ausstellung nach Dortmund holen konnten“, erklärt LWL-Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus.

Die präsentierten Exponate und Fotografien ermöglichen es, das rassistisch definierte Verhältnis zwischen Deutschen und Zwangsarbeitern auszuloten – mit allen Handlungsspielräumen, die sich den Menschen boten. Und sie zeigen, dass die Zwangsarbeit von Beginn an Teil der rassistischen Gesellschaftsordnung des NS-Staates war: Die propagierte „Volksgemeinschaft“ und die Zwangsarbeit der Ausgeschlossenen – beides gehörte zusammen.

Über 60 repräsentative Fallgeschichten bilden den Kern der Ausstellung. Die chronologisch gegliederte Ausstellung stellt viele Bezüge zu Städten und Branchen Westfalens und des Ruhrgebiets her und verweist auch auf konkrete Beispiele der Zwangsarbeit im Großraum Dortmund. Vorträge, Exkursionen und andere Veranstaltungen vertiefen das Thema.

Öffnungszeiten:

Dienstag–Sonntag: 10 – 18 Uhr, Einlass bis 17.30 Uhr

Montags geschlossen

Eintrittspreise:

Erwachsene 5,00 €
Ermäßigt 3,50 €
Gruppen ab 16 Personen 4,50 €/Pers.
Familien 10,00 €
Kinder und Jugendliche 2,00 €
LWL-MuseumsCard 50% Ermäßigung

Freier Eintritt: 21.4., 4.5., 20.5., 6.7., 7.9., 9.9.2012

Führungen für Gruppen:

Nur Ausstellung: 1 Stunde, 40 € plus Eintritt
Kombi Ausstellung / Zeche Zollern: 1,5 Stunden, 40 € plus Eintritt
Programm für Schulklassen: 2 Stunden, 45 €
Jugendliche führen Jugendliche. Informationen auf Anfrage.
Fremdsprachige Führungen (Englisch, Französisch, Polnisch): 12 € Aufpreis

Anfragen und Buchungen unter Tel. 0231 6961 211

Anfahrt

Mit der Bahn: NWB-Linie RB 43 „Emschertalbahn“ Dortmund-Dorsten, Haltepunkt Bahnhof Bövinghausen. Von dort ein 10-minütiger Fußweg: Ausgang Bahnsteig Richtung Eisenbahnbrücke, von dort rechts auf die
Merklinder Straße, dort rechts 20 m geradeaus, dann schräg links durch Siedlung: Plutostr., Jupiterstr., Rhader Weg schräg links überqueren, Grubenweg.

Mit dem Bus: Linie 378 bis Haltestelle Provinzialstraße, Linie 462 bis Haltestelle Industriemuseum Zollern

Weitere Informationen zur Anfahrt zur Ausstellungsstation in Dortmund finden Sie auf der Website des LWL-Industriemuseums – Zeche Zollern.