Damaliger Bundespräsident Christian Wulff.

Schirmherr der Ausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“ während seiner Amtszeit.

Foto: Svea Pietschmann; Quelle: Jüdisches Museum Berlin

Ausstellungseröffnung im Jüdischen Museum Berlin, 27. September 2010.

Foto: Svea Pietschmann; Quelle: Jüdisches Museum Berlin

Auszug aus der Rede des damaligen deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff

„Sie waren Polen, die als Landarbeiter ins Deutsche Reich verschleppt wurden und auf Bauernhöfen arbeiten mussten. Sie waren Soldaten der Roten Armee, die nach ihrer Gefangennahme unter entsetzlichen Bedingungen zur Arbeit für Industrie und Wehrmacht gezwungen wurden. Und sie waren Juden aus ganz Europa, die auf den Selektionsrampen der Konzentrationslager als ‚arbeitsfähig‘ eingestuft wurden und denen, wie es im Sprachgebrauch des Terrorregimes der Nationalsozialisten hieß, die ‚Vernichtung durch Arbeit‘ zugedacht war.

Dies sind nur einige Beispiele für die Geschichte der Zwangsarbeiter im National-sozialismus. Millionen von Zivilarbeitern und Kriegsgefangenen, Hunderttausende von KZ-Häftlingen, die den Mangel an Arbeitskräften in der deutschen Kriegsproduktion decken sollten, mussten ein solches Schicksal erdulden. [...]“

Link zur Rede des damaligen deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff anlässlich der Ausstellungseröffnung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“ am 27. September 2010 im Glashof des Jüdischen Museums Berlin.