A tunnel in the former underground rocket factory, Mittelbau-Dora Concentration Camp Memorial, 2008.

Photo: Claus Bach; source: Buchenwald and Mittelbau-Dora Memorials Foundation

Contact

In preparation for your visit, the education staff of the Buchenwald and Mittelbau-Dora Memorials Foundation will be happy to advise you in detail about the extent, content and methods of various program modules. The workshop mentioned here, is only presented in German.

 

Mrs. Brita Heinrichs
Phone: +49 (0) 3631 495 822
Email: bheinrichs(at)dora(dot)de

A Workshop on National Socialism and Forced Labor at the Buchenwald and Mittlebau-Dora Memorials (only in German)

Wie die internationale Wanderausstellung legt das Seminar „Zwangsarbeit und Konzentrationslager“ seinen Schwerpunkt auf die Darstellung der Beteiligung der gesamten deutschen Gesellschaft an den nationalsozialistischen Verbrechen der Jahre 1933 bis 1945.

Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen fand nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Vielmehr wurden hier Behandlungsnormen eingeübt, die nach 1939 auch beim millionenfachen Einsatz von Kriegsgefangenen und zivilen Zwangsarbeitern Akzeptanz fanden.

Zwangsarbeit war von Beginn an ein prägender Bestandteil der KZ-Haft – ob als schikanöses Mittel der Bestrafung und „Erziehung“ oder zur gnadenlosen Ausbeutung der Häftlinge zugunsten finanzieller Gewinne.

In der zweiten Kriegshälfte ging die SS dazu über, Häftlinge als Zwangsarbeiter an die Rüstungsindustrie zu vermieten. Zwischen 1942 und 1945 entstanden daraufhin etwa 1 000 KZ-Außenlager bei Industriebetrieben und Bauprojekten.

An drei historischen Orten (ehemaliges KZ Buchenwald – ehemaliges KZ Mittelbau-Dora – ehemalige „KZ-Landschaft“ im Südharz) werden die Inhalte des Seminars erfahrbar gemacht und anhand konkreter Beispiele mit der historischen Überlieferung (Dokumente, Fotos, Zeitzeugenberichte, Fundstücke, Arbeitsblätter) verknüpft.

Das Seminar wird unabhängig von der internationalen Wanderausstellung durchgeführt.