Zeitzeugen berichten

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Olga Djatschenko

Olga Djatschenko, geb. 1925 in Weißrussland, wurde im Oktober 1942 zur Arbeit in der Rüstungsindustrie deportiert. Interview aus dem Jahr 2005 (Englisch eingesprochen).

Quelle: Digitales Archiv „Zwangsarbeit 1939–1945“

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Jakow Michailowitsch Nepotschatow

Jakow Nepotschatow, 1926 in der Ukraine geboren, wurde 1942 nach Deutschland verschleppt. Er floh von seiner Arbeitsstätte und wurde ins KZ Mittelbau-Dora eingeliefert. Interview aus dem Jahre 2010 (Englisch eingesprochen).

Quelle: Archiv der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

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Zahava Stessel

Zahava Stessel, geb. 1930, wurde als ungarische Jüdin nach Auschwitz deportiert und zur Arbeit bei Junkers gezwungen. Interview aus dem Jahre 2006.

Quelle: Digitales Archiv „Zwangsarbeit 1939–1945“

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Sergei Nikolajewitsch Bogdanow

Sergei Bogdanow, 1926 in Leningrad geboren, musste ab 1942 für die Firma „Junkers“ arbeiten. Interview aus dem Jahre 2005 (Englisch eingesprochen).

Quelle: Digitales Archiv „Zwangsarbeit 1939–1945”

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Victor Laville

Victor Laville wurde 1922 in Frankreich geboren. Er musste ab 1943 für die deutsche Rüstungsindustrie arbeiten. Interview aus dem Jahre 2006.

Quelle: Digitales Archiv „Zwangsarbeit 1939–1945“

Zeitzeugen berichten

Seit den 1980er Jahren wuchs die Bereitschaft der Öffentlichkeit, den überlebenden Zwangsarbeitern zuzuhören. Seither haben viele in Interviews oder schriftlichen Berichten über ihre Erfahrungen als Zwangsarbeiter und in den Jahren nach der Befreiung Zeugnis abgelegt.

 

„Ich bin eine noch lebende Geschichte. Von mir möchte noch oft jemand etwas wissen. Ich warte darauf, dass meine Urenkelin groß wird und ich ihr selbst persönlich alles erzählen kann. Damit ich das Ganze für die Zukunft bewahre, dass es durch die Jahrhunderte weiter getragen wird.“

Olga Djatschenko, geb. 1925 in Weißrussland, wurde im Oktober 1942 zur Arbeit in der Rüstungsindustriedeportiert.

Quelle: Digitales Archiv „Zwangsarbeit 1939–1945“

 

„Nach der Befreiung kamen wir auf unsere Seite, zur Roten Armee. Man nahm uns in Empfang, aber nicht freundlich. Ich war zu diesem Zeitpunkt achtzehn Jahre alt, als der Krieg begonnen hatte, war ich fünfzehn gewesen. Ich wurde zur Armee eingezogen.“

Jakow Nepotschatow, 1926 in der Ukraine geboren, wurde 1942 nach Deutschland verschleppt. Er floh von seiner Arbeitsstätte und wurde ins KZ Mittelbau-Dora eingeliefert.

Quelle: KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

 

„Wenn du es nicht niederschreibst, wie es ist, ist es niemals passiert, wenn du es nicht erzählst, ist es, als sei es nie passiert.“

Zahava Stessel wurde 1944 im Alter von 14 Jahren als ungarische Jüdin nach Auschwitz deportiert und zur Arbeit bei Junkers gezwungen.

Quelle: Digitales Archiv „Zwangsarbeit 1939–1945“

 

„Wofür sollte man sich also schämen? Wer war denn schuld? Wollte ich etwa nach Deutschland? Hat man mich etwa gebeten, dorthin zu kommen, um den Deutschen zu helfen? Ich wurde einfach hingeschleppt.“

Sergei Bogdanow, 1926 in Leningrad geboren, musste ab 1942 für die Firma Junkers in Deutschland arbeiten.

Quelle: Digitales Archiv „Zwangsarbeit 1939–1945“

 

„Da viel Zeit seit den Ereignissen vergangen ist, von denen ich Ihnen erzähle, gibt es schon diesen Schmerz nicht mehr, den Ärger über die Menschen, die dich beleidigt haben. Schlechtes bleibt abseits, viel Gutes bleibt. Wenn ich jetzt erzähle, so können Sie den Eindruck bekommen, dass es gar nicht so schlecht da war, aber in der Wirklichkeit: allein schon die Tatsache der Verschleppung, Unfreiheit, Zwangsarbeit, Hunger – das war schrecklich.“

Sinaida Baschlaj, ehemalige ukrainische Zwangsarbeiterin.

Quelle: Digitales Archiv „Zwangsarbeit 1939–1945“

 

„Zuerst war da die Angst ... Es gab dort zwei grundlegende Elemente: Das eine war Essen und das zweite war, sich zu fragen, wann es vorbei sein wird.“

Victor Laville musste von 1943 bis 1945 in der deutschen Rüstungsindustrie arbeiten.

Quelle: Digitales Archiv „Zwangsarbeit 1939–1945“