Kranzniederlegung auf dem ehemaligen Appellplatz des KZ Buchenwald am 60. Jahrestag der Befreiung 2005.

Quelle: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Besichtigung einer ehemaligen Baracke in der Gedenkstätte Buchenwald im Rahmen eines Tagesprogramms der pädagogischen Abteilung, 2008.

Foto: Claus Bach, Quelle: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Stollen der ehemaligen unterirdischen Raketenfabrik, KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, 2008.

Foto: Claus Bach, Quelle: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

 

Die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Die Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora besitzen langjährige Erfahrungen in der wissenschaftlichen Aufarbeitung und musealen Darstellung der NS-Zeit wie ihrer Nachgeschichte. Im Zuge der konzeptionellen Neugestaltung beider Orte nach 1989 wurden bis heute fünf große Dauerausstellungen eingerichtet und international erfolgreiche Wanderausstellungen erarbeitet, die neue Perspektiven auf die Verbrechen des NS-Regimes ermöglichen. Daneben konnten über die Einwerbung von Drittmitteln wegweisende Datenbankprojekte (Fundstücke-Sammlung, digitales Fotoarchiv) realisiert werden. Weltweit ist die Stiftung mit wissenschaftlichen Institutionen und zeithistorischen Museen vernetzt. Buchenwald und Mittelbau-Dora sind aber auch internationale Orte des Gedenkens an die nationalsozialistischen Verbrechen. Die Bewahrung des Erbes der Überlebenden ist Teil der täglichen Arbeit der Stiftung.

Sowohl in der Forschung als auch bei der pädagogischen Vermittlung ist die Zwangsarbeit ein Kernthema. Die Dauerausstellung der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, die 2008 mit einem Museumspreis ausgezeichnet wurde, versteht sich als zentrale Schau zur KZ-Zwangsarbeit. Nach deren Eröffnung wurde das Projekt einer internationalen Wanderausstellung über das gesamte System der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus entwickelt, das durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert wird.