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Das Begleitprogramm der internationalen Wanderausstellung Zwangsarbeit im Nationalsozialismus findet in Steyr, Linz und Wien statt. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auch auf der Homepage des Museums Arbeitswelt.

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Das Begleitprogramm und Besucherinformationen zur Ausstellungsstation in Steyr können Sie hier als pdf herunterladen.

Das Begleitprogramm wird unterstützt von:

 

 

 
 

Begleitprogramm zur Wanderausstellung "Zwangsarbeit" in Steyr

 

Vorträge, Lesungen, Gespräche und Filmabende

Alle Veranstaltungen finden  - sofern nicht anders angegeben - im Museum Arbeitswelt statt.

Eintritt: 7 Euro / ermäßigt 5 Euro - um Anmeldung wird gebeten:
Tel. +43 7252 77 351 / Mail: anmeldung(at)museum-steyr(dot)at

Donnerstag, 19.05.| 19:00

Zwangsarbeit in Europa, Österreich und Steyr. Die Historiker Cord Pagenstecher und Bertrand Perz legen die Dimension der systematischen Ausbeutung und ihrer Folgen dar. Im anschließenden Podiumsgespräch mit der Historikerin Cathrin Hermann wird Karl Ramsmaier zudem auf Schicksale einzelner Zwangsarbeiter/innen aus der eingehen.

Dienstag, 07.06. | 19:00

Sklavinnen der "Herrenmenschen". Unter den aus fast ganz Europa ins NS-Reich verschleppten Menschen befanden sich sehr viele Frauen. Vergessen werden die schwierigen Bedingungen unter denen sie  - oft schwanger, teils mit kleinen Kindern - leben mussten. Die Historikerinnen Brigitte Halbmayr, Margarethe Ruff und Sabine Schweitzer beleuchten die Situation der Zwangsarbeiterinnen.

Samstag, 25.06. | 11:00

Soweit uns Spaniens Hoffnung trug. Der Schrifsteller Erich Hackl und die Schauspielerin Maria Hofstätter lesen Erzählungen und Berichte aus dem Spanischen Bürgerkrieg, dem ersten großen Abwehrkampf gegen den Faschismus. Die Texte thematisieren nicht nur die Beweggründe der Menschen, die sich aktiv gegen Francos Militärs gerichtet haben, sondern auch ihre Siege und Niederlagen.

Donnerstag, 13.10. | 19:30

Vielleicht in einem anderen Leben. Elisabeth Scharang erzählt in ihrem Spielfilm die Geschichte einer Gruppe ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter/innen, die in den letzten Kriegswochen auf den "Todesmärschen" durch Österreich getrieben wurden. Der packend wie sensibel inszenierte Film wirft die Frage nach den möglichen Handlungsspielräumen der Bevölkerung auf.
Ort: City Kino Steyr.

Mittwoch, 09.11. | 19:00

Ein Kuckucksei im Nazinest. Die Journalistin Danielle Spera spricht mit dem Literaten Robert Schindel über sein Aufwachsen und seine Mutter Gerti Schindel. Die Wienerin war im französischen Widerstand aktiv und ließ sich unter dem Decknamen Suzanne Soel mit ihrem Lebensgefährten René Hajek als französische "Fremdarbeiter" nach Linz einschleusen. Wenige Monate später wurden Gerti Schindel und René Hajek verhaftet und deportiert.

Dienstag, 22.11. | 19:00

Neue Freiheiten, neue Zwänge. Der Journalist und Publizist Robert Misik stellt die Frage nach der Freiheit des Menschen in der modernen Arbeitsgesellschaft. Er begibt sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Arbeitens - von den Anfängen der Industrialisierung über die NS-Zwangsarbeit bis zum Zukunftsprojekt "Industrie 4.0".

Mittwoch, 07.12. | 19:30

Mediterranea. Der Film erzählt erzählt die Geschichte der beiden Freunde Ayiva und Abas, die von Burkina Faso aus nach Europa migrieren wollen. Nach ihrer gefährlichen Reise kommen sie im italienischen Rosarno unter. Ein Ort, wo sie noch größeres Elend erwartet als dort, von wo sie flohen. Unzumutbare Behausungen, Jobs, die anderswo längst als Sklavenarbeit angeprangert werden.

Exkursionen

Ein besonderes Angebot sind Bus-Exkursionen zu ehemaligen Orten der NS-Zwangsarbeit. Diese sind für die Teilnehmer/innen gratis! Die Exkursionen werden in Kooperation mit dem Zeitgeschichte MUSEUM, dem Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim und der KZ-Gedenkstätte Mauthausen durchgeführt.

Information & Anmeldung:
Tel. + 43 7252 351 / Mail: anmeldung(at)museum-steyr(dot)at
Nur begrenzte Anzahl an Teilnehmer/innen möglich!

Montag, 16.05. | 13:00 - 17:00 (Steyr)

Zwangsarbeit für die Rüstungsindustrie

Samstag, 11.06. | 10:00 - 16:00 (Ennstal)

Wasserkraft und Zwangsarbeit

Samstag, 01.10. | 10:00 - 17:00 (Linz)

Zwangsarbeit in den "Hermann-Göring-Reichswerken"

Mittwoch, 26.10. | 10:00 - 17:00 (Gusen & St. Georgen)

KZ und Zwangsarbeit im Stollen "Bergkristall"

Samstag, 26.11. | 10:00 - 17:00 (Pichl & Hartheim)

Zwangsarbeiter/innen zwischen Kinderheim und Tötungsanstalt

Angebote für Schulklassen und Gruppen

Termine nach Vereinbarung: Workshops für Schüler/innen, Lehrlinge und Studierende sowie dialogorientierte Führungen für Erwachsenengruppen können direkt im Musem Arbeitswelt gebucht werden.
Tel. + 43 7252 351 / Mail: paed(at)museum-steyr(dot)at

Workshops ab der 8. Schulstufe

Basis. Der für die Ausstellung entwickelte Workshop bietet einen biographischen Zugang zu den verschiedenen Formen und Orten der NS-Zwangsarbeit. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt bei den Handlungsspielräumen von Personen in konkreten historischen Situationen und bei der Frage nach der Bedeutung von Zwangsarbeit und Ausgrenzung heute.
Dauer: 2 Stunden / Kosten: 4 Euro pro Schüler/in

Spezial. Interessierte Gruppen haben die Möglichkeit, die Basisvermittlung druch einen Vertiefungsworkshop zu ergänzen. Je nach Interessens- und Themenschwerpunkt stehen dafür unterschiedliche Möglichkeiten in der Ausstellung, dem Gedenkort Stollen der Erinnerung oder im öffentlichen Raum zu Verfügung.
Dauer: 1,5 Stunden / Kosten: 3 Euro pro Schüler/in

Führungen

Im Gespräch. Die Ausstellung ist umfangreich: Sie zeigt etwa 450 Fotos und 500 Dokumente, die durch 30 Screens und 30 Hörstationen mit Berichten von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ergänzt werden. Die dialogorientierte Führung gibt nicht nur einen Überblick, sondern bietet auch die Möglichkeit zur Vertiefung je nach Interesse der Gruppe.
Dauer: 1,5 Stunden / Kosten: 60 Euro pro Gruppe (exkl. Museumseintritt)

Zeigeschichte Samstage

Jeden Samstag (14. Mai bis 17. Dezember 2016) finden öffentliche Führungen statt:

11:00 - 12:30

Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

15:00 - 16:30

Stollen der Erinnerung

Kosten je Führung. 9 Euro / Kombiticket: 15 Euro pro Person (inkl. Museumseintritt)

Angebote für Lehrer/innen

Fortbildungen. In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, der Pädagogischen Hochschule Diözese Linz und der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich finden ab Mai Fortbildungen zum Thema "Zwangsarbeit im Nationalsozialismus" statt.

Mit dabei sind Expertinnen und Experten von erinnern.at und dem Online-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945", die eine eigene Lernplattform für Schüler/innen entwickelt haben.

Weiterführende Informationen sind in den Fortbildungsprogrammen der Pädagogischen Hochschulen und unter www.museum-steyr.at zu finden.

Termine: 31.05, 11.06., 12.07., 07.09. und 27.10.

Tagung

09.09. und 10.09. | Museum Arbeitswelt

 

Zwangsarbeit in Europa unter NS-Herrschaft. Unfreie Arbeit im transnationalen Vergleich.